Anlage ®   Haus Am Blender
Aktuelles
Einzelmaßnahmen

Die Gruppe als Lernchance (Sozialtraining)

Erlernen sozialer Kompetenzen durch gemeinsame Tätigkeiten:

  • Zuordnung von Aufgaben im Bereich der Haushaltsführung, sowie ihre
  • Planung und Durchführung in Gruppen.
  • Schaffung einer Eß- und Tischkultur;
  • Gemeinsame Gestaltung von Festen oder der Freizeit ( zeitliche und qualifizierende Strukturierung);

Durch das Erlernen lebenspraktischer Fähigkeiten werden die gegenseitige Rücksichtsnahme und Abstimmung, Einfühlungsvermögen und das Aushalten und Austragen von Konfrontationen und Konflikten gefördert. In kleinen Schritten wird Verantwortung auch für andere erlernt;

  • Eröffnung zweckfreier Räume;
  • Erlernen differenzierter Genußfähigkeit;
  • Erschließung neuer Weltbezüge;
  • Freimachen aus der Fixierung auf Suchtmittel.

Gesprächsgruppen

Regelmäßige, strukturierte Gruppengespräche:

  • zur Klärung aktueller Probleme; 
  • zur Klärung von Konflikten im Wohn- oder Arbeitsbereich;
  • zum Ausdruck von Wünschen und Plänen;
  • zur Entwicklung einer Gesprächskultur und eigener Ideen;
  • zum Einüben einer verbal angemessenen Ausdrucksweise.

Individuelle Maßnahmen und medizinische Betreuung

Grundlegende Verantwortungsbereiche:

  • persönliche Hygiene;
  • erweiterte Hygiene im Wohnbereich;
  • verantwortungsbewußte Medikamenteneinnahme;
  • Förderung und Pflege der Kontakte zu Angehörigen und Bekannten;
  • Hilfestellung bei Behördengängen und Verwaltungsangelegenheiten.

Jeder Bewohner ist für die Sauberkeit und Ordnung in seinem Zimmer verantwortlich. Die regelmäßige Reinigung des Zimmers und der Gemeinschaftsräume ist Therapieinhalt. Der Aufenthalt im Zimmer eines anderen Bewohners setzt dessen Anwesenheit und Einverständnis voraus. Ein Leben in der Gemeinschaft erfordert Rücksicht auf die Mitbewohner.

Einzelgespräche

als Spiegelung des momentanen Befindens des einzelnen und des Standes seiner Entwicklung; Krisenintervention;

Kognitives Training

Unser Kognitives Lern- und Leistungstraining wird von einem ausgebildeten Diplom- Pädagogen (U) angeboten und zwar für einzelne Bewohner (hauptsächlich für schizophrene Patienten), das Hirnleistungstraining für Kleingruppen (3-4 Patienten, hauptsächlich für Suchtkranke). Diese Maßnahmen bilden eine Brücke zum selbständigen Handeln in den täglichen Verrichtungen und Lebensweisen. Um den Realitätsbezug sicherzustellen, werden in Zusammenarbeit mit den Bewohnern sowohl deren Möglichkeiten und Grenzen erarbeitet als auch deren eigen formulierte Ziele festgelegt. Das Hirnleistungstraining wird an der oberen Grenze des Leistungsvermögens des Patienten durchgeführt, wobei zu schwere Aufgaben zu Frustration und zum Abbruch des Trainings führen können.

Anknüpfung und Wahrnehmen von Außenkontakten: 

  • Gemeindekontakte (Vereine, Büchereien, Veranstaltungen, Feste, Märkte, Kirchen, Kolpinghaus usw.) werden auf vielfältige Weise wahrgenommen.
  • Grundsätzlich wird auch die Einbindung in die örtlichen Selbsthilfegruppen und psychosozialen Beratungsstellen unterstützt.
Sozialstruktur
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